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art cologne 2018
19. bis 22. april - halle 11.1 stand B0 31

sie sehen unter anderem arbeiten von

norman dilworth großbritannien / frankreich
hermann glöckner deutschland
attilla kovács ungarn
matti, kujasalo finnland
jan van munster holland
leon polk smith vereinigte staaten
julius stahl deutschland
klaus staudt deutschland
diet sayler rumänien
martin willing deutschland






















messestand: konzipiert, kuratiert, entworfen und umgesetzt in kooperation mit agnieszka gut
fotos: agnieszka gut und hannes siller 2018


art karlsruhe 2018
22. bis 25. februar – halle 2 stand C11

















messestand: konzipiert, kuratiert, entworfen und umgesetzt in kooperation mit agnieszka gut
fotos: agnieszka gut und hannes siller 2018


eine auswahl der am stand vertretenen künstler

eröffnung am mittwoch, dem 21. februar bis sonntag, 25. februar 2018.

konkrete, experimentelle, kinetische kunst, angefangen bei den pionieren walter giers und peter vogel bis zu ganz aktuellen arbeiten jüngerer künstler/innen.

peter vogel starb vor wenigen monaten. ihm möchten wir unseren stand widmen. in seinen arbeiten, wie in seinem leben, zunächst dem physikstudium, der entwicklung medizinischer geräte, der gehirn­forschung, dem studium kybernetischer prozesse in der neurophysiologie, begann er parallel hierzu seine künstlerische tätigkeit um 1955 mit malerei, tanz und choreografie, der komposition elektronischer musik.1969 entwickelte er seine ersten kybernetischen plastiken. es gelang ihm auf zarte weise technik mit kunst zu verbinden, er bezog den betrachter in diesen prozeß mit ein. bewegung vor den objekten setzt kleine triebwerke in gang, kleine propeller in aktion, der klang klatschender hände kann eine als reihe gesetzte folge kleiner lämpchen zum aufleuchten bringen oder seine bewegung töne auslösen.
als schwarz gekleideter tänzer vor seinen klangwänden, seinen schattenorchestern, seinen objekten war er der auslöser großer spielerischer interaktionen. ich möchte ihn zitieren „eine klangmaschine ist materiell gewordene phantasie, sie ist zugleich funktionell, mit dem intellekt ergründbar, als auch ästhetisch, also sinnlich wahrnehmbar.“ peter vogel, 1984

am stand zeigen wir bilder, fotos, zeichnungen, reliefs, kinetische und klang und lichtobjekte, skulpturen internationaler, oftmals junger künstler und künstlerinnen.

serena amrein, ch
christian frosch, de
walter giers, de
sebastian hempel, de
susanne lyner, ch
keisuke matsuura, jp
steffen schlichter, de
regine schumann, de
jean-marc spaans, nl
julius stahl, de
peter vogel, de
martin willing, de



serena amrein zeigt großformatige schlagschnur­arbeiten auf leinwand. wasser­zeichnungen. christian frosch provoziert mit arbeiten aus der malerei­forschung, er läßt arbeiten. der postversand, die farbfabrik werden seine produzenten. er zitiert leonardo da vinci - hier mit der aufforderung farbschwämme an die wand zu werfen - er folgt gerne und gehorsam. lichtreflexe, laser und töne folgen dem kabelgewirr in walter giers futuris“tisch“(46 x 100 x 100 cm), dem schon historischen „lichtspiel weiß-grau von 1972 (78 x 75 x 12 cm) und der langen laserstruktur von 2001,(160 x 75 x 6 cm) sebastian hempel montiert lichtkinetische reliefs, wie den großen lichtkreis mit 16 fallenden quadraten und das neue meditative lichtrelief mit 5 x 5 wechselnd verblassenden kreisen. von susanne lyner zeigen wir die große wand,- oder bodenmontage aus 36, mit acrylfarbe beworfenen, objektkästen: „le blanc, le noir et les autres. keisuke matsuura zeigt mit dem großen, ständig erregten wandrelief einen verlauf von eisenspänen auf weißer leinwand, rückseitig mit einer magnetplatte gehalten. steffen schlichter setzt die 10-teilige arbeit aus kleinen mdf-quadraten, bis zur erschöpfung umwickelt mit farbigen japanischen klebebändern. regine schumann zeigt ein großes, tiefblaues acrylglas-wandrelief von 2017, 180 x 110 x 15 cm, auch ein nachleuchtendes wandrelief, 2018, in 5 exemplaren für unsere edition, geschaffen. jean‑marc spaans, erstmalig in der galerie hoffmann, zeigt seine „archival pigment prints“, arbeiten, die in der IK-stichting entstanden. fotografisch festgehaltene lichtbewegungen. hier ein von ihm bewegter leuchtstab der ebenen zeichnet, vorgestellte luftkörper umkreist, den wellen von bachläufen folgt. in der langzeitbelichtung entsteht die form aus lichtlinien, minimal zittrig belebt durch die bewegung der menschlichen hand. julius stahl montiert ein 4 -teiliges kinetisches cluster, dessen aufhängung feinster stahldrähte durch frequenzen an,- und abschwellender „unhörbarer“ sinustöne in schwingung versetzt sind, hier wirken die metallmembranen des clusters wie klangverstärker, die alles zum leisen tönen bringen. wir zeigen auch „luminogramme“ und „phonografien“ auf kohlepapier. von peter vogel können wir die große zither, sein objekt „roter kreis“ und weitere interaktive klang-licht-bewegungs-objekte ausstellen. martin willing zeigt aus der gruppe seiner schwingenden metallskulpturen: einen großen doppelschwinger, eine brücke, ein quadratisches hyperboloid, einen großen schaukler und auch einen schwingenden würfel.





konstruktiver kunst

 
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